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iCloud-Kalender in Google Calendar abonnieren — so geht's

Aktualisiert 2026-07-04

Du führst einen Kalender in iCloud — einen geteilten Familienkalender, einen Plan von einem Apple-Gerät — und willst ihn in Google Calendar sehen. iCloud kann einen öffentlichen Link veröffentlichen und Google kann Feeds abonnieren, aber die beiden sprechen von Haus aus nicht ganz denselben Dialekt.

Schritt 1 — den öffentlichen iCloud-Link holen

  1. Auf iCloud.com oder einem Apple-Gerät die Kalender-App öffnen.
  2. Neben dem Kalender die Freigabeoptionen öffnen und Öffentlicher Kalender aktivieren.
  3. Den Link kopieren. Er beginnt mit webcal://.

Schritt 2 — der Haken: Google nimmt webcal nicht direkt

Das Feld Per URL abonnieren in Google Calendar erwartet eine HTTP(S)-Adresse. Fügst du einen webcal://-Link ein, wird er womöglich abgelehnt oder scheitert stillschweigend. iCloud gibt dir webcal://, Google will https://. Manchmal kommst du damit durch, webcal:// von Hand durch https:// zu ersetzen — zuverlässig ist das aber nicht bei jedem iCloud-Link.

Schritt 3 — webcal zu HTTPS brücken, dann abonnieren

CalConverter akzeptiert jede öffentliche HTTPS- oder webcal-ICS-URL und liefert einen sauberen HTTPS-Feed zurück — funktioniert also als webcal-zu-HTTPS-Brücke für genau diesen Fall. Füge den iCloud-webcal://-Link ein und abonniere die zurückgegebene HTTPS-URL.

In einem Schritt lösen

Füge deinen Outlook-Kalenderlink ein und erhalte sofort eine Google- und Apple-kompatible URL.

Meinen Kalender konvertieren

Dann in Google Calendar: Weitere Kalender → Per URL abonnieren, die konvertierte HTTPS-URL einfügen, speichern.

Der ehrliche Hinweis zur Aktualisierungsgeschwindigkeit

Einmal abonniert, entscheidet Google, wie oft es den Feed neu abruft — meist alle paar Stunden bis einmal täglich — und bietet keinen manuellen Aktualisieren-Knopf. Das ist Googles Abrufplan; niemand kann ihn beschleunigen, wir eingeschlossen. Eine Änderung im iCloud-Kalender kann eine Weile brauchen, bis sie in Google erscheint. Ein Converter vor dem Feed behebt das Format- und das webcal-Problem; er ändert nicht, wie oft Google prüft.

Noch ein ehrlicher Hinweis: iCloud-Feeds sind in der Regel bereits standardkonform, die Outlook-orientierte Zeitzonen-Reparatur hat hier meist wenig zu tun. In dieser Richtung verdient sich der Converter seinen Platz als webcal-zu-HTTPS-Brücke und stabile URL, nicht als Zeitzonen-Fix.

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